TTG Langenfeld IV vs. TTG Langenfeld VI 9:0
Das zarte Fünkchen Hoffnung
im Vereinsduell erlosch nach exakt 120 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt führten
wir in den beiden Doppeln gegen unsere 4. Mannschaft mit 3:0 bzw. 2:0. Das
heißt, der hoch favorisierte Aufstiegsfavorit hatte bis dahin noch keinen Ball
gegen uns gemacht. Am Ende stand aber die ernüchternde Höchststrafe: 0-9 Spiele
und 3:27 Sätze.
Dabei hatten wir es mit
allen legalen und halblegalen Mitteln versucht, unserem Gegner wenigstens einen
Spielgewinn abzuknöpfen. Der Hinweis an Dirk und Mathias, doch ihre beiden
Eröffnungseinzel abzugeben, um so viele Punkte zu verlieren, dass ihr
Sperrvermerk gestrichen würde und sie in der Rückrunde in den oberen drei
Mannschaften Ersatz spielen könnten, fand keine Beachtung. Auch die an den
QTTR-„Junkie“ Thomas gerichtete Notlüge, er möge doch zumindest gegen einen
unserer beiden Ersatzspieler aus der 7. Mannschaft lieber verlieren, da ihn ein
Sieg noch wesentlich mehr QTTR-Punkte kosten würde als eine Niederlage, wurde nur müde
belächelt. In unserer nackten Not griffen wir zum letzten Ausweg und boten
unser unteres Paarkreuz als Doppel 1 auf, hoffend, dass dann die beiden
Michaels wenigstens das Doppel 3 für sich entscheiden könnten. Das brachte zwar
die ersten beiden von insgesamt drei Satzgewinnen ein, aber keinen Spielgewinn.
Folgerichtig nahm das
Verhängnis seinen Lauf. Satz um Satz und Spiel um Spiel rauschten in Richtung
der 4. Mannschaft. Auch unser letzte Rettungsanker, Ex-Käpt’n Karl, fand gegen
Martin keinen festen Grund, so dass wir am Ende führungs- und punktlos im offenen
Meer der Niederlage trieben.
Da wir aber immer positiv
denken wollen, soll am Ende noch Folgendes gesagt werden:
1. Unsere Gastgeber haben
bei der Angabe der Gesamtspielzeit sehr großzügig 75 Minuten in den
Spielbericht geschrieben.
2. Die Bewirtung durch die
4. in der Halle war vorzüglich, und die Fachsimpeleien nach der Partie machten
Spaß.
3. Wir hatten die große
Ehre, auch einmal gegen die „großen Jungs“ antreten zu dürfen, die sonst in ganz
anderen Regionen ihre Schläger schwingen.
Es spielten:
VI.: Santer/Lowag 0:1,
Jaeger/Gunia 0:1, Hamacher/Pohlmann 0:1; Lothar Jaeger 0:1, Michael Hamacher
0:1, Karl Gunia 0:1, Michael Pohlmann 0:1, Bernhard Lowag 0:1, Egon Santer 0:1
IV.:
Herres/Landwehr 1:0, Sasse/Müller 1:0, Perse/Graw 1:0; Dirk Herres 1:0, Mathias
Sasse 1:0, Arne Landwehr 1:0, Martin Perse 1:0, Thomas Müller 1:0, Nico Graw
1:0
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